Wie kocht man einen guten italienischen Espresso mit Siebträgermaschine?

April 11, 2017 General

Italienischer Espresso ist ein Nationalgetränk und damit unantastbar italienisch. Dabei liegt die ursprüngliche Heimat des Kaffees in Afrika. Was aus dem Hochland Äthiopiens über das Rote Meer in die arabische Welt seine Verbreitung fand, wurde von einem Italiener, dem Mediziner Prosper Alpinus bereits bei einem Aufenthalt in Ägypten bei botanischen Studien 1592 aufgezeichnet und gelangte durch seine Übermittlungen zur Kenntnis der Europäer. Durch Holländer wurden Kaffeesträucher auch in den transatlantischen Kolonien angepflanzt. Wer nach Italien reist oder hier geschäftlich unterwegs ist, wird vielleicht die Italiener beobachten, die morgens eher wenig frühstücken, meist nur einen Kaffee und einige Gebäckhappen.

Kaffeebohnen Siebträgermaschine Kaffeetasse

Die Auswahl des richtigen Espresso-Kaffees

Welcher italienische Espresso-Kaffee den eigenen Geschmacksnerv trifft, dürfte bei einer so vielfältige Wahlmöglichkeit, wie es Regionen in Bella Italia gibt, eine Rolle spielen. Wer einmal eine Sammlung von Espressokaffeedosen gepflegt hat, erlebt Varianten unterschiedlichste Fabrikate und Produktbezeichnungen. Damit aus dem Espresso-Kaffee, der aus Arabica und Robusta zu jeweils einer Hälfte entsteht, ein Espresso wird, ist das Röstverfahren entscheidend, eine Temperatur bis 225° Celsius sorgt für das schwarz-braune ölige Äußere der Kaffeebohne, was für einen Espresso mit einem famosen Cremeüberzug verantwortlich ist, der ein Zuckerkristall vor dem Absinken bewahrt, um den Genuss einer Berührung mit Lippen und Zungenspitze zu erlauben.

Die Art der Zubereitung

Für die Zubereitung des guten italienischen Espresso hat sich vom einfachen Aluminiummokkakocher ausgehend die Fortentwicklung zur High-Tech-Dampfdruckmaschine (dazu mehr hier) vollzogen. In einem Brühverfahren wird Wasser über einem Energiefeld zum Kochen gebracht bis es verdampft, dieser heiße Wasserdampf wird aus einem geschlossenen Behälter durch ein Sieb geführt. Darin befindet sich gerösteter Kaffee, der zuvor angepresst wird. Wenn der Kaffee vom Dampf gerade nicht mehr kochendheiß durch diesen Kaffeeaufsatz mit einem gewissen Druck durchströmt wird, lösen sich die Aroma-, nicht jedoch die Bitterstoffe, deshalb gilt er als magenschonend. In jedem Fall sollte der Espresso-Kaffee vor dem Einsatz in entsprechender Menge für den Filtereinsatz frisch gemahlen werden. Davor ist er aus Haltbarkeitsgründen gut verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren.

Heiß getrunken aus ansprechender Künstlertasse oder klassisch schlicht serviert.

Neben der Tassendicke, die das Auskühlen verhindern soll und deshalb aus Porzellan ist, gilt ein Vorwärmen der Tasse als unabdingbar. Vielfältige Motive für Tassendesign der Espressotasse machen den kleinen mit der Creme auch ästhetisch vom Inhalt und bei klassischer oder als künstlerisches Unikat gestalteter Wahl des Trinkgefäßes zum Genuss.

Wie kocht man einen guten italienischen Kaffee?

 

Die richtige Espresso Temperatur in der Tasse

März 14, 2017 General

Der Espresso ist sehr beliebt und löst bei vielen Menschen sogar die berühmte Tasse Kaffee am Morgen ab. Aber damit man den perfekten Espresso genießen darf, muss man sich nicht nur um die Zubereitung kümmern, sondern braucht auch eine gute Espressotasse. Diese ist klein und dickwandig und das nicht ohne Grund. Manche Leute glauben, sie könnten eine andere Tasse für sich einsetzen und wundern sich dann, dass der Espresso nicht mehr die 90 Grad der Zubereitung hat, sondern nur noch 60 Grad warm ist oder noch weniger. Dies ist schade, denn ein guter Espresso muss heiß getrunken werden und bei der Espresso Temperatur in der Tasse spielt vor allem die richtige Espressotasse eine sehr große Rolle.

Die ideale Espressotasse

Die kleine und dickwandige Tasse ist ein Muss, nur so kann der perfekte Espresso serviert werden. Die Tasse besteht meist aus Steingut, Glas oder Porzellan. Sie hat eine dicke Wandstärke und ebenso auch eine gute Bodenstärke, darauf ist immer zu achten. Denn dadurch ist die Tasse isolierfähig und die richtige Espresso Temperatur in der Tasse ist automatisch gegeben, so dass man dieses Thema für sich abhaken kann. Der Espresso ist in den speziellen Tassen schön heiß, so dass er gerade eben getrunken werden kann. Genauso muss es sein, wenn man den Espresso servieren möchte.

Temperatur in der Espresso Tasse

Wie viel passt in eine Espressotasse?

Manche Espressotrinker fragen sich nicht nur, wie man die richtige Temperatur in der Tasse halten kann, sondern auch, wie viel eine Espressotasse fassen kann. Schmeckt das Getränk so gut, dass man davon so viel wie möglich haben möchte. Dabei muss man wissen, dass eine übliche Espressotasse 60 bis 80 ml fassen kann. Da ein Espresso 40 ml mit sich bringt, ist eine Espressotasse ideal. Umso größer die Tasse natürlich ist, desto besser für Nutzer, die auch mal einen doppelten Espresso genießen wollen. Für diesen sind Tassen mit 80 ml Volumen ein Muss. Zwar ist die Tasse dann randvoll gefüllt, aber doch sollte man sich nur für die Espressotasse und nicht etwa für andere Tassen entscheiden, wenn man die richtige Temperatur für sich nutzen möchte. So kann man den hohen Koffeingehalt besser genießen. Bei dem doppelten Espresso sollte man auch bedenken, dass ein Espresso auf 100 ml ganze 25-30 mg Koffein enthält. Da manche Menschen nicht ganz so viel Koffein vertragen, sollte man dies immer bedenken.

Woher kommt die Espressotasse eigentlich?

Wenn es um die gute Temperatur für den Espresso geht, ist die Espressotasse eine wunderbare Erfindung. Denn nur so kann man sein Getränk richtig heiß genießen. Der Espresso kommt aus Italien, dies wissen viele Kaffeetrinker schon. Auch die dickwandige Espressotasse stammt aus diesem Land, wo man Wert auf die richtige Temperatur des Espressos legt. Die Italiener legen viel Wert auf Geschmack und von daher ist es kein Wunder, dass sich die dickwandige spezielle Espressotasse auch in anderen Ländern durchsetzen konnte und nicht nur im einen Café genutzt wird, sondern mittlerweile auch in vielen Haushalten zu Hause. In Italien wird man den Espresso nicht nur in der speziellen Tasse bekommen, sondern erhält dazu auch immer ein Glas Wasser. Während man in Italien in allen Cafés die dicken Tassen sieht, ist dies in Deutschland nicht immer so. In unseren Cafés wird meist mit Automaten gearbeitet, die die Tassen zusätzlich warmhalten, damit die Temperatur aus der Maschine sich länger hält. Dies ist nicht unbedingt schlecht, aber doch nicht vergleichbar mit den Tassen mit den breiten Rand. Denn auch wenn die Tassen vorab erwärmt werden, ist die Espressotemperatur doch schnell niedriger als in einer Espressotasse. In Italien sind die Espressotassen meist aus Steingut gefertigt und das nicht ohne Grund. Denn dieses Material hat eine besonders warmhaltende Eigenschaft und hält den Espresso einfach besser warm, besser gesagt heiß. Steingut Tassen sind dicker als andere Espressotassen, was daran liegt, dass das Material sehr porös ist und die Tassen natürlich robust sein sollen.

Wie erkennt man den Unterschied von Steingut und Porzellan

Wer seinen Espresso richtig heiß genießen möchte, fragt sich natürlich, wie man Porzellan von Steingut Tassen unterscheiden kann. Einmal ist es die Dicke, wer sich die Espresso Tassen anschaut, wird feststellen, wie schon vermerkt, dass eine Steingut Tasse einfach dicker ausfällt. Steingut ist dazu meist farbig und somit schon einmal gut zu erkennen. Aber da die Steingut Espressotassen auch so dick hergestellt werden, kann nichts mehr durchscheinen, wie bei Porzellan. Aber doch ist Porzellan, wenn es denn eine Espressotasse ist, auch nicht schlecht in seinem Wärmespeichervermögen. Das Vorwärmend der Tassen ist trotzdem gut, wie es auch schon die Cafés in Deutschland zeigen. Die meisten Automaten bieten diese Vorrichtung, ansonsten füllt man vorab in die Tasse heißes Wasser und wärmt diese so auf.

Kann man für seinen heißen Espresso auch Glas- und Metalltassen nutzen?

Auch diese Frage kommt oft auf. Nun wissen wir schon, es muss eine Espressotasse sein, weil diese einfach dicker in Wand und Boden ist und sie muss erwärmt werden. Die Glas- und Metalltassen, die modern sind, geben leider viel zu oft, die Wärme viel zu schnell ab. Experten sagen aber auch, dass der Espresso in Glastassen ein wenig sauer schmecken soll. Und auch bei Metall soll der Espresso nicht so gut schmecken, wie in einer Steingut Tasse. Das Material soll einfach nicht neutral genug sein. Natürlich ist alles erst einmal eine reine Geschmackssache, was man für sich selbst natürlich erst einmal testen kann.

Espresso-Temperatur beim brühen

Design ist für die richtige Temperatur nicht alles

Wer einen guten Espresso trinken möchte, schaut sich auch nach guten Tassen um. Sicherlich werden die Käufer dann merken, dass es die Tassen in verschiedensten Formen gibt. Tulpen Tassen gibt es auf dem Markt, ebenso Flöten und mehr. Wichtig ist bei einem Espresso nicht nur die Temperatur, sondern auch der Fakt, dass die Crema nicht zerfließen darf und reißen sollte. Nur so wird der gute Geschmack erhalten bleiben. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Espresso Tassen unten auf dem Boden eine Art Höcker haben. Dies nennt man in Fachkreisen auch Crema-Höcker, der Boden der Tasse ist leicht nach oben geschwunden, so dass ein Höcker sichtbar wird. Dieser hat den Zweck, dass der Espresso einen stabilen Schaum beibehalten kann und geschmacklich ein Traum ist. Bei den Flötenformen ist die Tasse sehr schmal und die Crema wird erhalten bleiben. Bei breiten Tassen ist dies leider nicht immer gegeben. Aber alle Tassen haben Vor- und Nachteile. Bei der Flöten Espressotasse ist der Espresso ein purer Genuss, aber doch kann man oft mit der Nase an der Tasse hängenbleiben, weil sie so schmal gehalten ist.

Eine Siebträgermaschine bedienen – So geht’s

März 7, 2016 General

Frischer Cappuccino

Als künftiger Besitzer einer Siebträgermaschine stehen Nutzer zunächst vor einem Rätsel. Die Bedienung ist nicht auf Anhieb erkennbar. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Herstellers hilft. Sollten dort keine Hinweise gegeben sein, erfahren Sie hier, wie das Handling funktioniert.

Vorlieben involvieren

Die meisten Exemplare erfordern keine technischen Grundkenntnisse. Das enorme Angebot macht bei den einzelnen Geräten keinen Unterschied. Es gibt je nach Marke bestimmte Funktionen und Zusätze. Der Aufbau ist ähnlich. Viele Maschinen sind in der Bedienung unkompliziert. Der Fokus liegt beim Thema Sicherheit. Viele Fabrikate haben sichtbare Knöpfe an der Vorderfront. Die ersten Versuche sind manchmal nicht von Erfolg gekrönt. Sie müssen ein Gefühl für individuelle Einstellungen entwickeln. Dies schließt unter anderem die erforderliche Wasser- und Kaffeemenge ein.

Hinzu kommen andere Bedingungen, wie die Stärke. Genau das ist ein schwieriger Faktor. Die Menge vom Pulver kann nur anhand der Vorlieben festgelegt werden. Sollten Sie zuvor noch nie Kaffee über eine Siebträgermaschine zubereitet haben, muss klarwerden, wie der eigene Bedarf ist. Aus diesem Grund ist es am Anfang klar, dass nicht jede Tasse Kaffee perfekt wird. Übung macht den Meister. Sobald Sie die passende Menge herausgefunden haben, wird Ihnen ein wunderbares Getränk gelingen. Das Pulver wird in den Siebträger gefüllt. Beachten Sie, dass die Masse fest und kompakt ist. Hier ist der Einsatz von einem Stempel hilfreich.

Was muss nach dem Konsum beachtet werden?

Sobald genügend Wissen bezüglich des Mahlgrades und Anpressdruckes vorhanden ist, kann es weitergehen. Abhängig vom Gerät ist der Kauf von Zubehör. Je nach Art kann die Bedienung komfortabler gestaltet werden. Gerade im Innenleben einer Siebträgermaschine können einzelne Teile defekt sein. Es gibt eventuell Optionen, um Optimierungen zu erschaffen. Das können kleine Verbesserungen und Erweiterungen sein. Am besten Sie belesen sich in Foren. Jede Maschine ist kann eigensinnig sein. Hier hilft die Meinung von anderen Kunden. Und Sie wissen im Anschluss, was sinnvoll ist. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie einen Filter für das Schlauchende eines Tanks kaufen und im Nachhinein stellt sich heraus, dass der Kauf überflüssig ist. Die korrekte Säuberung und Entkalkung ist wichtig. Hierbei müssen die Angaben und Tipps des Herstellers berücksichtigt werden. Generell sollte eine Behandlung mit schonenden Mitteln erfolgen. Das vorsichtige Entnehmen separater Elemente ist ein absolutes Muss. Regelmäßige Säuberungen garantieren eine lange Nutzungsdauer ohne Einschränkungen.

Respektvoller Umgang

Das Innenleben einer Siebträgermaschine ist interessant. Dort passiert einiges. Mit Vorsicht sind die Druckverhältnisse zu beachten. Bei einem Fehler in der Bedienung kann es sein, dass dieser Druck aus dem Träger entweicht. Leeren Sie dieses Element nach jeder Nutzung am besten. Mit Resten oder Rückständen kann ein Überdruck entstehen. Dies können Sie gut umgehen.

Kaffee und seine Geschichte

Dezember 11, 2015 General

Kaffee zählt zu den beliebtesten Getränken weltweit; allein der deutsche Bundesbürger trinkt im Durchschnitt vier Tassen Kaffee am Tag.Die beiden Sorten, aus denen der meiste Kaffee hergestellt wird, sind Arabica und Robusta.Rund 75 bis 80 Prozent des Kaffees wird aus Arabicabohnen hergestellt. Bekannt ist diese Sorte für ihr hervorragendes Aroma und den guten Geschmack.

Allerdings hat Arabicakaffee nur etwa halb so viel Koffein wie der Robusta-Kaffee. Auch als Bergkaffee bekannt, wird der Arabica heute in vielen tropischen und subtropischen Ländern angebaut. Hauptanbaugebiet ist Brasilien.Etwa 20 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion entsteht aus der Sorte Robusta. Diese ist koffeinhaltiger als der Arabica, jedoch von einer etwas geringeren Qualität. Der Robustakaffee, welcher auch als Tieflandkaffee bezeichnet wird, wurde im 19. Jahrhundert in Afrika entdeckt. Im Gegensatz zum Arabica reift diese Kaffeesorte deutlich schneller.

Neben diesen beiden bekanntesten Kaffeesorten gibt es weltweit noch zahlreiche andere, wenn auch weniger bekannte Arten des Kaffee. Bei Feinschmeckern besonders geschätzt etwa ist die Sorte Jamaica Blue Mountain; sie gilt als der Rolls Royce unter den Kaffeesorten. Ein starkes und intensives Aroma verbindet sich beim Jamaica Blue Mountain mit ausgeprägten Fruchtaromen.Die Kaffeesorte Excelsa etwa, die nur einen Anteil von etwa einem Prozent an der weltweiten Kaffeeproduktion hat, wurde im Jahre 1904 am Tschadsee entdeckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kaffeesorten gedeiht Excelsa auch auf trockenem Boden und in regenarmen Gebieten sehr gut.

Besonders in Amerika sehr beliebt ist der Kona Kaffee, welcher an Vulkanhängen auf Hawaii angebaut wird und mit seinem intensiven Duft und dem leicht nussigen Geschmack überzeugt.Maragogype ist eine Kaffeesorte, welche vorwiegend in Mexiko angebaut wird. Diese Mischung aus einer Arabicabohne und anderen Bohnen ist sehr viel größer als herkömmliche Kaffeebohnen, ihr Ernteertrag ist im Verhältnis allerdings deutlich niedriger.Ein besonders milder Kaffee stammt aus Vietnam. Der so genannte Charikaffee hat einen sehr niedrigen Koffeingehalt und einen nussig-schokoladigen Geschmack.Die seltenste und teuerste Kaffeesorte der Welt stammt aus Indonesien, der Kopi Luwak.

Schon ihre Entstehung ist einzigartig: die Kaffeebohne wird von der Schleichkatzenart Luwak nach dem Verzehr von Kaffeekirschen ausgeschieden. Im Darm des Tieres ändert sich der Geschmack dieser Kaffeebohnen; so werden hier etwa zahlreiche Bitterstoffe entzogen.Egal wie Sie Ihren kaffee mögen, ein Streuselkuchen passt immer dazu.