Der Espresso ist sehr beliebt und löst bei vielen Menschen sogar die berühmte Tasse Kaffee am Morgen ab. Aber damit man den perfekten Espresso genießen darf, muss man sich nicht nur um die Zubereitung kümmern, sondern braucht auch eine gute Espressotasse. Diese ist klein und dickwandig und das nicht ohne Grund. Manche Leute glauben, sie könnten eine andere Tasse für sich einsetzen und wundern sich dann, dass der Espresso nicht mehr die 90 Grad der Zubereitung hat, sondern nur noch 60 Grad warm ist oder noch weniger. Dies ist schade, denn ein guter Espresso muss heiß getrunken werden und bei der Espresso Temperatur in der Tasse spielt vor allem die richtige Espressotasse eine sehr große Rolle.

Die ideale Espressotasse

Die kleine und dickwandige Tasse ist ein Muss, nur so kann der perfekte Espresso serviert werden. Die Tasse besteht meist aus Steingut, Glas oder Porzellan. Sie hat eine dicke Wandstärke und ebenso auch eine gute Bodenstärke, darauf ist immer zu achten. Denn dadurch ist die Tasse isolierfähig und die richtige Espresso Temperatur in der Tasse ist automatisch gegeben, so dass man dieses Thema für sich abhaken kann. Der Espresso ist in den speziellen Tassen schön heiß, so dass er gerade eben getrunken werden kann. Genauso muss es sein, wenn man den Espresso servieren möchte.

Temperatur in der Espresso Tasse

Wie viel passt in eine Espressotasse?

Manche Espressotrinker fragen sich nicht nur, wie man die richtige Temperatur in der Tasse halten kann, sondern auch, wie viel eine Espressotasse fassen kann. Schmeckt das Getränk so gut, dass man davon so viel wie möglich haben möchte. Dabei muss man wissen, dass eine übliche Espressotasse 60 bis 80 ml fassen kann. Da ein Espresso 40 ml mit sich bringt, ist eine Espressotasse ideal. Umso größer die Tasse natürlich ist, desto besser für Nutzer, die auch mal einen doppelten Espresso genießen wollen. Für diesen sind Tassen mit 80 ml Volumen ein Muss. Zwar ist die Tasse dann randvoll gefüllt, aber doch sollte man sich nur für die Espressotasse und nicht etwa für andere Tassen entscheiden, wenn man die richtige Temperatur für sich nutzen möchte. So kann man den hohen Koffeingehalt besser genießen. Bei dem doppelten Espresso sollte man auch bedenken, dass ein Espresso auf 100 ml ganze 25-30 mg Koffein enthält. Da manche Menschen nicht ganz so viel Koffein vertragen, sollte man dies immer bedenken.

Woher kommt die Espressotasse eigentlich?

Wenn es um die gute Temperatur für den Espresso geht, ist die Espressotasse eine wunderbare Erfindung. Denn nur so kann man sein Getränk richtig heiß genießen. Der Espresso kommt aus Italien, dies wissen viele Kaffeetrinker schon. Auch die dickwandige Espressotasse stammt aus diesem Land, wo man Wert auf die richtige Temperatur des Espressos legt. Die Italiener legen viel Wert auf Geschmack und von daher ist es kein Wunder, dass sich die dickwandige spezielle Espressotasse auch in anderen Ländern durchsetzen konnte und nicht nur im einen Café genutzt wird, sondern mittlerweile auch in vielen Haushalten zu Hause. In Italien wird man den Espresso nicht nur in der speziellen Tasse bekommen, sondern erhält dazu auch immer ein Glas Wasser. Während man in Italien in allen Cafés die dicken Tassen sieht, ist dies in Deutschland nicht immer so. In unseren Cafés wird meist mit Automaten gearbeitet, die die Tassen zusätzlich warmhalten, damit die Temperatur aus der Maschine sich länger hält. Dies ist nicht unbedingt schlecht, aber doch nicht vergleichbar mit den Tassen mit den breiten Rand. Denn auch wenn die Tassen vorab erwärmt werden, ist die Espressotemperatur doch schnell niedriger als in einer Espressotasse. In Italien sind die Espressotassen meist aus Steingut gefertigt und das nicht ohne Grund. Denn dieses Material hat eine besonders warmhaltende Eigenschaft und hält den Espresso einfach besser warm, besser gesagt heiß. Steingut Tassen sind dicker als andere Espressotassen, was daran liegt, dass das Material sehr porös ist und die Tassen natürlich robust sein sollen.

Wie erkennt man den Unterschied von Steingut und Porzellan

Wer seinen Espresso richtig heiß genießen möchte, fragt sich natürlich, wie man Porzellan von Steingut Tassen unterscheiden kann. Einmal ist es die Dicke, wer sich die Espresso Tassen anschaut, wird feststellen, wie schon vermerkt, dass eine Steingut Tasse einfach dicker ausfällt. Steingut ist dazu meist farbig und somit schon einmal gut zu erkennen. Aber da die Steingut Espressotassen auch so dick hergestellt werden, kann nichts mehr durchscheinen, wie bei Porzellan. Aber doch ist Porzellan, wenn es denn eine Espressotasse ist, auch nicht schlecht in seinem Wärmespeichervermögen. Das Vorwärmend der Tassen ist trotzdem gut, wie es auch schon die Cafés in Deutschland zeigen. Die meisten Automaten bieten diese Vorrichtung, ansonsten füllt man vorab in die Tasse heißes Wasser und wärmt diese so auf.

Kann man für seinen heißen Espresso auch Glas- und Metalltassen nutzen?

Auch diese Frage kommt oft auf. Nun wissen wir schon, es muss eine Espressotasse sein, weil diese einfach dicker in Wand und Boden ist und sie muss erwärmt werden. Die Glas- und Metalltassen, die modern sind, geben leider viel zu oft, die Wärme viel zu schnell ab. Experten sagen aber auch, dass der Espresso in Glastassen ein wenig sauer schmecken soll. Und auch bei Metall soll der Espresso nicht so gut schmecken, wie in einer Steingut Tasse. Das Material soll einfach nicht neutral genug sein. Natürlich ist alles erst einmal eine reine Geschmackssache, was man für sich selbst natürlich erst einmal testen kann.

Espresso-Temperatur beim brühen

Design ist für die richtige Temperatur nicht alles

Wer einen guten Espresso trinken möchte, schaut sich auch nach guten Tassen um. Sicherlich werden die Käufer dann merken, dass es die Tassen in verschiedensten Formen gibt. Tulpen Tassen gibt es auf dem Markt, ebenso Flöten und mehr. Wichtig ist bei einem Espresso nicht nur die Temperatur, sondern auch der Fakt, dass die Crema nicht zerfließen darf und reißen sollte. Nur so wird der gute Geschmack erhalten bleiben. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Espresso Tassen unten auf dem Boden eine Art Höcker haben. Dies nennt man in Fachkreisen auch Crema-Höcker, der Boden der Tasse ist leicht nach oben geschwunden, so dass ein Höcker sichtbar wird. Dieser hat den Zweck, dass der Espresso einen stabilen Schaum beibehalten kann und geschmacklich ein Traum ist. Bei den Flötenformen ist die Tasse sehr schmal und die Crema wird erhalten bleiben. Bei breiten Tassen ist dies leider nicht immer gegeben. Aber alle Tassen haben Vor- und Nachteile. Bei der Flöten Espressotasse ist der Espresso ein purer Genuss, aber doch kann man oft mit der Nase an der Tasse hängenbleiben, weil sie so schmal gehalten ist.